Die Projekte werden umgesetzt.

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Mittwoch, 26. Februar 2020, von Freiwillige(r): Marcel STUHLMACHER

Hey! Mein Name ist Max und ich bin 16 Jahre alt. In diesem Eintrag werde ich davon berichten, wie ich mein FSJ Projekt geplant habe.

Zuerst brauchte ich natürlich eine Idee für das Projekt. Nach einigen Überlegungen und Rücksprachen kam ich zum Entschluss, meine bereits vorhandenen Kenntnisse in der Programmierung zu nutzen, um eine App zu erstellen. Diese App sollte dem Freiwilligendienst vor allem im Bereich Kommunikation dienen. Die Grundidee war ein Chatroom, in dem FSJler*innen anonym (ohne Telefonnummer anzugeben) unterwegs sind, um sich in Gruppen oder in Privaträumen zu unterhalten. Es sollte auch die Möglichkeit für Seminarleiter*innen geben, Dokumente, wie zum Beispiel den Seminarplan, zur Verfügung zu stellen, so dass FSJler*innen sich diese ansehen können.

Also habe ich mich mit einer Kollegin zusammengesetzt und einen kompletten Projektplan erarbeitet, was einiges an Zeit beansprucht hat. Zuerst haben wir das grobe Konzept ausgearbeitet, dann ging es um das Planen der Programmierung, danach haben wir uns Gedanken über die Probephase gemacht und zum Schluss ging es um die Übergabe an den FWD.

Nachdem der Projektplan soweit fertig aufgestellt war, haben wir uns mit einem Kollegen aus der IT Abteilung zusammengesetzt, um ein paar Fragen zu stellen und grundlegende Dinge zu klären. Nachdem ich also meine Idee vorgestellt und den Projektplan erklärt hatte, hat er uns mitgeteilt, dass wir einige Punkte nicht ganz bedacht haben. Zum Beispiel hätte ich ein Pflichtenheft schreiben müssen, was an sich schon sehr viel Arbeit ist. Außerdem waren ein paar Dinge datenschutzrechtlich bedenklich. Zum Schluss hat er uns Microsoft Teams vorgestellt, was im Grunde genau dasselbe ist – Benutzer*innen können chatten, Dokumente bereitstellen, auf einen Kalender zugreifen und so weiter.

Nach dem Gespräch musste ich mich fragen, ob ich überhaupt genug Zeit und ausreichende Möglichkeiten habe, diese App so aufwendig zu erstellen. Nach etwas Überlegung bin ich dann zu dem Entschluss gekommen, die App mit ein paar Abstrichen doch zu entwickeln. Die App wird unter anderem nicht öffentlich zugänglich sein und nur als eine Art Prototyp dienen. Trotzdem ist die Entwicklung einer solchen App eine gute Möglichkeit, meine Fähigkeiten zu verbessern und mein Portfolio zu vergrößern.

All diese Ereignisse haben sich innerhalb der letzten Woche zugetragen. Ich muss sagen, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass die Planung eines solchen Projekts so viel Arbeit beansprucht, aber ich freue mich auf jeden Fall auf die Umsetzung meines Projektes