Das 2. Begleitseminar ist rum...

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Montag, 23. Dezember 2019, von Freiwillige(r): Marcel STUHLMACHER

Nach fast drei Monaten FSJ-Zeit fand in der Woche vom 18. bis 22. November unser zweites Begleitseminar in Halle statt. Obwohl wir als Gruppe bisher nur eine Woche zusammen verbracht hatten, gab es keinerlei Startschwierigkeiten und die Atmosphäre war von Anfang an genauso gut wie einige Wochen zuvor.

Der Montagmorgen startete mit einem Speeddating, bei dem sich regionale Unternehmen uns FSJ-lerInnen kurz vorstellten und Stellenangebote präsentierten. Neben dem Bauverein Halle & Leuna eG und der Günter Papenburg AG war auch die Jugendtours GmbH anwesend, um Interessierte Freiwillige als Begleitung für Kinder- und Jugendreisen zu gewinnen. Des Weiteren nahm auch meine eigene Einsatzstelle, GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum, am Speeddating teil, um Wege ins Ausland zu präsentieren. Nach dem Mittagessen kamen wir zum organisatorischen Teil des Tages und zu einer gemeinsamen Praxisreflexion. Hierbei haben wir alle von unseren ersten Wochen in den Einsatzstellen berichtet, sodass wir gegenseitig einen Einblick in unseren neuen Alltag bekommen konnten.

Am Dienstag besuchten uns zwei ReferentInnen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, die in einer lockeren Gesprächsrunde einen Überblick zum Thema Internet vermittelten. Neben Inhalten wie Datenschutz, Social Media oder Gefahren im und durch das Netz, haben wir vor allem über die Unverzichtbarkeit des Internets in der Gegenwart gesprochen.

Auch am nächsten Tag wurde der digitale Aspekt unseres FSJs deutlich: bei der Vorstellung eines weiteren digitalen Bausteins, der digitalen Kampagne. Nachdem wir die theoretischen Grundlagen besprochen hatten, haben wir in Kleingruppen digitale Kampagnen aus dem Internet analysiert und danach unsere Ergebnisse präsentiert. Im Anschluss bekamen wir die Aufgabe, in Gruppe eine eigene kleine Kampagne in Form eines Comics oder eines Plakates zu erstellen. Am Mittwochabend fand außerdem unsere Abendveranstaltung statt. Dieses Mal ging es zum Bowling - in Teams spielten wir gegeneinander, wobei natürlich der Spaß und nicht der Wettbewerb im Vordergrund stand.

Am Donnerstag nahmen wir ganztägig an einem Erste-Hilfe-Kurs teil. Nachdem theoretische Fragen wie das Verhalten im Notfall oder das richtige Absetzen eines Notrufs geklärt waren, folgten zahlreiche praktische Aufgaben. Neben Übungen zum Versorgen von Wunden, trainierten wir auch die stabile Seitenlage, die Helmabnahme bei Bewusstlosen und sogar die Herz-Lungen-Wiederbelebung an der Puppe. Trotz der ernsten Thematik hatten wir vor allem bei den praktischen Übungen viel Spaß.

Der letzte Tag unseres Seminars startete mit einer Betriebsbesichtigung der Günter Papenburg AG. Zuerst wurden kurz einige Berufsfelder wie beispielsweise die Logistik oder das Personalmanagement von MitarbeiterInnen vorgestellt. Im Anschluss besichtigten wir noch das Gelände mit der Betonmischanlage und den Werkstätten, wobei natürlich alle mit Helm und Warnweste ausgestattet wurden. Nach dem Mittagessen planten wir noch unsere FSJ-Abschlusszeitung, die am Ende des Jahres gedruckt werden soll. Den Tag ließen wir mit ein paar Spielen gemütlich ausklingen.

Durch das abwechslungsreiche Programm verging auch das zweite Seminar sehr schnell. Ich freue mich schon, alle im neuen Jahr wieder zu sehen und bin gespannt auf die weiteren Seminare, die uns noch erwarten.