Blick hinter die Kulissen

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Montag, 23. Dezember 2019, von Freiwillige(r): Marcel STUHLMACHER

Inzwischen arbeite ich schon seit zwei Monaten als FSJlerin am Fraunhofer Institut, einer Forschungseinrichtung für die Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen.

Die zwei Monate sind erstaunlich schnell vergangen, haben aber auch sehr viel Lehrreiches und Interessantes mit sich gebracht.

Für mich war es sehr aufschlussreich mal einen Einblick in die Forschung und Entwicklung zu bekommen, denn wie ich hier schnell feststellen konnte, läuft nicht immer alles glatt. Selber mitzuerleben, wie die Entwicklung von Produkten hinter den Kulissen abläuft, hat mir jedenfalls die Augen ein wenig geöffnet. Es stecken doch wesentlich mehr Aufwand, ungewollte Komplikationen und in einem gewissen Maße auch Planlosigkeit hinter diesen Forschungsprojekten als gedacht.

Generell herrscht hier aber eine sehr entspannte und offene Atmosphäre, weswegen ich mich von Anfang an wohlgefühlt habe. Von meiner Arbeitsgruppe wurde ich freundlich aufgenommen und habe mich schnell eingelebt.  Mit meinen Kollegen verstehe ich mich sehr gut und dank der gemeinsamen Mittags- und Kaffeepausen kann man sich immer gut austauschen.

Vor Langerweile muss ich wirklich keine Angst haben, es finden sich immer neue Aufgaben für mich. In meiner kurzen Zeit hier habe ich mich unter anderem schon mit dem Programmieren von Webseiten, mit verschiedenen Recherchearbeiten und dem praktischen Arbeiten in der Werkstatt beschäftigt. Meine Aufgaben sind also wirklich sehr abwechslungsreich und  bieten mir die Möglichkeit, in die unterschiedlichsten Bereiche einen Einblick zu bekommen.

Das Institut wird aber nicht nur zum Forschen und Entwickeln genutzt. In den letzten Wochen wurde die Innenausstattung in einigen Bereichen umgebaut und angepasst, und vielleicht sogar teilweise verschönert.  Denn die Einrichtung eignet sich nicht nur für wissenschaftliche Zwecke, sondern auch für Dreharbeiten. (Wofür kann ich aufgrund der Geheimhaltung leider nicht angeben.) Das gehört normalerweise natürlich nicht zum Arbeitsalltag dazu, aber es war wirklich spannend mal direkt mitzuerleben, wie ein Drehtag so abläuft. Auch wenn dadurch die Produktivität vielleicht ein wenig drunter zu leiden hatte, war es doch eine willkommene Abwechslung für viele Mitarbeiter, da man so etwas auch nicht alle Tage zu sehen bekommt.

In der kurzen Zeit habe ich hier schon die verschiedensten Dinge ausprobiert und gelernt und ich bin schon sehr gespannt, was die nächsten zehn Monate noch alles für mich bereithalten.