Neue Projekte und Ideen!

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Montag, 23. Dezember 2019, von Freiwillige(r): Marcel STUHLMACHER

In diesem Jahr habe ich mein Abitur absolviert und mich für mein FSJ beworben.

Seit mehr als einem Monat arbeite ich nun als digitale FSJ-lerin beim DRK Kreisverband Dessau e.V..

Vor mir gab es noch keinen FSJ-ler, sodass vorher nicht ganz klar war, wie weit das Arbeitsgebiet geht und was alles zu bewältigen wäre.

An meinem ersten Arbeitstag bin ich mit vielen Ideen zur Einsatzstelle gegangen und wir haben meine Hauptaufgaben besprochen. Diese bestehen momentan in der Bearbeitung der Website, Archivarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Stärkung der Jugendbeteiligung.

Ich war noch nie für eine Website verantwortlich, habe aber für die Bearbeitung eine erste Einweisung bekommen. Beim DRK in Dessau gibt es niemanden, der für die Betreuung der Website direkt zuständig ist, weshalb ich mir vieles im Selbststudium beibringe. Nach und nach eigne ich mir vieles an und merke, dass fast alles in meinem FSJ learning by doing ist. Wenn ich etwas nicht gleich rausbekomme, probiere ich solange, bis ich es geschafft habe und kann auch immer auf meine Kolleg*innen zukommen, welche mir helfen, bis wir das Problem gelöst haben.

Vor allem in der Jugendbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit hatte ich schon einige Vorkenntnisse, lerne aber immer neues dazu und freue mich über Ratschläge.

So habe ich durch mein FSJ beispielsweise die Möglichkeit das Projekt „Zeig, was du machst!“ im Management zu unterstützen und dieses Projekt der Jugendbeteiligung zu leiten.

Außerdem kann ich bei vielen Workshops teilnehmen und zusammen mit anderen Jugendlichen Projekte und Events planen. Dadurch lerne ich viele neue Leute kennen, kann meinen Horizont erweitern und lerne auch meine eigene Stadt von einer ganz anderen Seite kennen.

Auf einigen Veranstaltungen komme ich zudem mit ehrenamtlichen Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes ins Gespräch. Sie erzählen mir von ihren Erlebnissen bei Einsätzen und Ihrer Motivation sich in ihrer Freizeit zum Beispiel bei der Wasserwacht zu engagieren.

Das gibt mir ganz neue Einblicke und ich freue mich immer wieder neue Geschichten zu hören.

Alles in allem arbeite ich sehr selbstständig in meinem FSJ. Ich habe die verschiedenen Aufgaben, doch es liegt an mir, wie und wann ich diese erfülle. Das mag ich sehr, doch ab und zu fällt es mir schwer, mich zu konzentrieren und mir fehlt eine gewisse Struktur. Meine Zeit einzuteilen muss ich noch lernen.

Immer wieder kann ich mit neuen Ideen auf meinen Mentor zugehen. Er gibt mir Feedback und hilft mir bei der Umsetzung. Auch, wenn ich einen Rat für ein Projekt brauche, stehen mir meine Kolleg*innen zur Seite. Das gibt mir schon jetzt das Gefühl zum Team zugehören.

Ich bin froh darüber, dass ich mich dazu entschieden habe, nach meinem Abitur ein FSJ zumachen, da mich das sehr prägt. Jetzt freue mich sehr auf die nächste Zeit in meiner Einsatzstelle und auf alle Projekte, die noch auf mich zukommen werden.