Der Abschied/ Monatsbericht August

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Der Abschied/ Monatsbericht August
Dienstag, 30. August 2016, von Freiwillige(r): Mareike TITTEL

Wahnsinn! Nun sind 12 Monate rum. Ein ganzes Jahr meiner Lebenszeit habe ich also als FSJ'lerin zugebracht. Es ist unglaublich, wie die Zeit schier verfliegt. Wenn ihr meine letzten Blogbeiträge verfolgt habt, wisst ihr, dass ein aufregendes und ereignisreiches Jahr hinter mir liegt. Im August gingen dann nun auch meine letzten Urlaubstage drauf, wodurch mir nochmal richtig bewusst wurde, dass ich tatsächlich ein Jahr in den festen Arbeitsalltag eines Teams integriert war. Nun ja, aber ihr wollt sicher wissen, was ich in meinem letzten Monat als FSJ'lerin im DRK Landesverband erlebt habe, oder? Ich erzähl's euch.. Zuerst einmal muss ich wissen, ob ihr schon was von der Jugendleitercard gehört habt? Falls nein: Die Jugendleitercard, abgekürzt JuLeiCa, ist ein amtlicher Ausweis für Menschen, die ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig sind. Dieser wird benötigt, wenn man Zum Beispiel als BetreuerIn in ein Ferienlager mitfährt. Die JuLeiCa kann man bei vielen Trägern (wie z.B. dem DRK) während eines Ausbildungswochenendes erwerben. Nun kommt meine Aufgabe ins Spiel - da meine Mentorin ein neues Konzept für eine solche JuLeiCa Schulung entwerfen wollte und der August nicht mehr so umfangreiche Aufgaben für mich bereithielt, wurde ich damit beauftragt, einige Module dafür zu erarbeiten. Darunter fallen beispielsweise "Spielepädagogik", "Kinderrechte" oder "Konflikte in einer Gruppe". Zu diesen und weiteren Themen habe ich Konzepte entwickelt, welche den TeilnehmerInnen auf interessante Art und Weise die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen nahebringen sollen. ich muss dazu sagen, dass mir das anfangs gar nicht so leicht viel: Fachbücher wälzen und das Internet nach guten Methoden durchforsten, um dann das Wichtigste zusammenzufassen, sowie mir zu jedem Modul eine Einführung und einen Abschluss zu erarbeiten. Ich hatte schließlich noch nie ein großes Konzept erstellt, welches schlussendlich auch sehr viele junge Leute lesen und damit arbeiten werden. Mit dem Gedanken das bestmögliche rauszuholen, hab ich dann aber doch sehr viel von dem Leitfaden geschafft zu bearbeiten..worauf ich schon ein bisschen stolz bin :-) Eine andere Aufgabe bestand darin, alles so gut wie möglich für meinen Nachfolger aufzuarbeiten. Das BGM hat nämlich ab September eine neue Mobilbetreuung, genauer gesagt einen Betreuer! Markus heißt er und nachdem wir die erste Probefahrt hinter und hatten, konnte ich mir auch vorstellen, dass er ein guter Nachfolger wird. Also habe ich soweit es geht alles zu Papier gebracht, was ihm vielleicht irgendwann etwas nützen könnte :D, neue Ordner für ihn angelegt und alles vorbereitet, sodass Markus am Donnerstag nur noch in seinen Stuhl fallen und ankommen muss :D. Meine letzte Fahrt mit dem "Body+Grips-Mobil" habe ich nun auch hinter mir: Am Dienstag bin ich ein letztes Mal mit ihm nach Magdeburg gedüst. Womit wir auch bei meinem Abschied wären, so ist das im Leben: Jemand kommt und jemand geht. Ich seh dem Ende des FSJ's mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Einerseits werde ich mein tolles Team, neu gewonnene Freunde und die Arbeit mit dem BGM vermissen, andererseits schlage ich nun einen anderen, schönen Weg ein, ich beginne mein Studium und werde später auch in die sozialpädagogische Richtung gehen. Was mich zusätzlich freut, ist dass für das neue Schuljahr viele BGM-Termine bereits geplant sind. Und für das Projekt "Youth on the run werde ich mich auch weiterhin engagieren, wodurch ich einige Leute nicht das letzte mal gesehen habe.

So, nun möchte ich mich auch von euch verabschieden, ihr fleißigen Leserinnen und Leser. Ich hoffe, ihr hattet stets Spaß beim Lesen meiner Texte und habt einen guten Einblick in mein /FSJdigital erhalten. Auf Wiedersehen! :-)